Lichtshow auf einer Kreuzfahrt im Pazifik

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Kreuzfahrt im Pazifik

Im Februar 2017 durfte ich zu meiner bislang längsten und beeindruckendsten Kreuzfahrt aufbrechen. Der Pazifik war das Ziel.

Los ging es über Frankfurt und Madrid nach Santiago de Chile mit einem spektakulären Flug über die Anden.

Dann Transfer an die Küste nach Valparaiso, wo wir mitten in einem Containerhafen lagen was schon etwas speziell, aber genau wie der Teil der Stadt, den ich gesehen habe, nicht besonders schön.

Königsblaue Weite

Dann ging es vier Tage und eine Nacht lang mit etwa 20 Knoten (35-40km/h) auf dem Pazifik nach Westen mit leicht nördlicher Richtung.

Nach etwa einem Tag sieht man außer dem tiefblauen Ozean nichts mehr! Kein Vogel, keine Pflanze, kein Tier und auch keinen Müll - nur Meer und Himmel!

Diese Weite, diese Farben und diese Luft über Tage erleben zu dürfen hat mich sehr sehr glücklich gemacht.

Übrigens wurde die Uhr JEDEN Seetag um eine Stunde zurückgestellt!

 

LED-Show auf dem Ozean

Am dritten Tag auf See durfte ich dann zwei Mal an dem Abend meine LED-Show spielen.

Wie immer in den letzten Jahren war ich mit den ungarischen Kraftakrobaten des "Duo Deltai"  zusammen gebucht.

Unsere Mischung aus ruhigen und pathetischen Figuren im Wechsel mit meinen dynamischen und schnellen Lichtjonglagen führten beim Publikum zu fulminanten Reaktionen, die im Laufe der folgenden Tage an Bord kein Ende fanden ;o)

Nachdem die Arbeit getan war und wir noch einen Tag zum Ausspannen an Bord hatten, kamen wir nach 3.600 km Seereise im Morgengrauen auf "Rapa Nui", der sogenannten Osterinsel, an.

Die Osterinsel mit ihren etwa 5.000 Einwohner ist einer der entlegensten Orte der Welt. Das nächste bewohnte Eiland liegt 2.000 km entfernt! Hier leben 39 Einwohner, die direkte Nachfahren der Meuterer der Bounty und ihren Polynesischen Frauen sind ;o)

Wir drei Artisten und ein Tänzer haben dann zwei Tage lang mit einem Mietwagen die Insel erkundet und durften eine wunderschöne Natur und natürlich die weltberühmten "Moai", die steinernen Statuen, sehen.

Am zweiten Tag, meinem Geburtstag ;o), haben wir dann den Vulkankrater "Ranu Kao" mit einem unfassbaren Blick über die Insel besucht.

Weil ich, wegen meines sehr umfangreichen Show-Equipments, auf diesen Reisen keinen Platz für eine Spiegelreflex-Kamera habe und somit alle Fotos mit einer Handykamera entstehen müssen, habe ich vor zwei Jahren in Namibia einen lustigen Trick entdeckt. Ich halte mein kleines Fernglas vor die Linse des Smartphones und kann somit auch sehr weit entfernte Motive heranholen!

Südsee par exellence

Nach vier weiteren Tagen und 4500 km über diesen unendlichen Ozean haben wir dann französisch Polynesien erreicht.
Zuerst haben wir, zum Glück für uns Künstler ;o), die von einem Riff umschlossene Vulkaninsel "Moorea" angelaufen.
Dort konnten wir einen Tag bei einem Bootsausflug in der Lagune verbringen, dessen absolutes Highlight das Schnorcheln mit Unmengen von Haien und Rochen war. Das Bild habe ich nicht selber aufgenommen, aber es zeigt am Besten was das für ein Erlebnis war!

Tahiti – die andere Seite der Welt

Danach war es nur noch einen Katzensprung rüber nach Tahiti, wo ich noch den ganzen Tag Zeit hatte mir die Stadt anzuschauen, Souvenirs und schwarze Perlen zu kaufen.

Der Rückflug hatte es dann natürlich in sich denn Tahiti - Los Angeles - Paris - Düsseldorf sind 21 Stunden reine Flugzeit mit etwa 11 Stunden Zeitverschiebung...